Geduld – des Läufers wichtigste Tugend

Die letzten zwei Monate waren hart: Zwangspause auf Grund einer Verletzung und diverser Virenattacken. Eine derart lange Pause hatte ich während meiner aktiven Laufzeit noch nicht. Jeder Versuch, die Pause zu verkürzen hat letztendlich zu einem neuen Rückfall geführt. So ließ ich es am Ende gut sein und gab mich der Krankheit hin.

Nun ist alles vorbei und der Körper gehorcht mir wieder. Das ein Comeback im Fitness aber vor allem eines benötigt, wissen wir alle: Geduld. Mein erstes Training nach der Ruhepause ergab folgendes:

Langsamer Lauf bei Smashrun http://de.smashrun.com/dubravko.dolic/run/2015/2/3 

Ein Tempo von 6:30. Unglaublich. Noch vor wenigen Wochen hätte ich das als Spaziergang bezeichnet. Aber als einen ruhigen. Und jetzt…

Nach einigem Gejammer hab ich das einzige getan, was in dieser Situation hilft: die Situation akzeptieren. Nicht gleich wieder losstürmen. Und nicht auf Teufel komm raus versuchen, den alten Stand zu erzwingen. Fitness lässt sich nicht erzwingen, Fitness ist Arbeit – und braucht Ruhe.

Also bin ich in den darauf folgenden Tagen wenig aber kontinuierlich langsam durch die Gegend geschlichen. Belohnt wurde ich mit deutlich spürbaren Fortschritten. Sechs Läufe und zwei Wochen später sieht das ganze schon so aus:

Ergebnis aus Smashrun

 

 

 

 

http://de.smashrun.com/dubravko.dolic/run/2015/2/14

Eine Minute schneller im Pace. Ein Tempo, das mir schon eher entgegenkommt. Somit hat sich die Geduld ausgezahlt. Nicht jeden Tag losrennen, nicht zu lang laufen, nicht zu schnell laufen. Bei mir hat es sich gelohnt.

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