Meister der Genauigkeit – Run GPS

Gekonnt gemeistert

Das Schwierigste bei einer Lauf-App ist die Unterwegs-Genauigkeit. Und hier ist Run.GPS unschlagbar. Der Entwickler der App hat bereits vor über zehn Jahren, als es den Begriff der App noch gar nicht gab mit der Entwicklung seiner Software begonnen. Damals hatte er hauptsächlich Windows-CE im Fokus.

Logo der App Run.GPS

Die Schwierigkeit besteht darin, die während des Laufes eintreffenden GPS Signale einzusammeln und zu glätten. Die Ausreißer müssen herausgerechnet werden und Lücken müssen aufgefüllt werden. Und das alles so stabil und schnell, dass eine einigermaßen korrekte Anzeige zum aktuellen Lauftempo dabei herauskommt. Des Weiteren müssen Lücken interpretiert werden: Pinkelpause oder GPS Loch? All dies leistet RunGPS von esymetric in einer herausragenden, patentreifen Weise. Keine andere Software im Freizeitbereich kann dies bisher so perfekt.

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Mehr Bewegung im neuen Jahr? Mit dem Laufen beginnen.

Natürlich ist auch dieser Jahreswechsel wieder eine gute Gelegenheit für neue Vorsätze. Mehr Bewegung ist dabei nicht nur ein Klassiker unter den Neujahresvorsätzen, es ist auch ein besonders sinnvoller. Das Laufen ist eine Möglichkeit, diesen Vorsatz mit besonders wenig Aufwand umzusetzen. Hier ein paar Empfehlungen dazu:

Die Ausrüstung: viel mit wenig schaffen.

Wer wirklich bei Null oder nach sehr langer Zeit mit dem Laufen anfangen möchte, kann dies mit wenig Mitteln umsetzen. Für den Anfang genügen leichte Sachen die nicht scheuern. Baumwollunterwäsche ist eher ungeeignet, sie saugt den Schweiß auf. Damit fühlt man sich nach dem Lauf wie ein pitschnasser Hund. Wer allerdings kein Sport T-Shirt oder ähnliches aus Kunstfaser zur Hand hat, kann selbstverständlich auch im Baumwoll T-Shirt losrennen. Hauptsache, man läuft.

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Die Schuhe sind der Stein der Weisen bei den Läufern. Je fortgeschrittener man läuft, desto mehr kann man über die Wahl der Schuhe fachsimpeln. Oder auch über die Frage, ob Schuhe zum joggen überhaupt sinnvoll sind. Für den Anfang sollte man sich darüber allerdings keine Sorgen machen. Sportschuhe, die bequem sitzen und nach 30 Minuten keine Blasen an den Füßen hinterlassen, sind geeignet. Hat man die 30 Kilometer pro Woche Grenze regelmäßig durchbrochen, sollte man sich im Fachgeschäft zu einer Laufanalyse verabreden.

Messgeräte sind für Laufanfänger nicht unbedingt nötig, manchmal gar eher störend. Vor allem von einem Pulsmessgerät rate ich zunächst stark ab, da die gemessenen Werte sehr von allgemeinen Empfehlungen in der Literatur abweichen können. Das verwirrt mehr als das es nutzt. Wichtig ist es am Anfang, Regelmäßigkeit aufzubauen. Dabei kann auch unser Kalender unterstützen. Wie das geht? Das steht hier: Motivation mit dem Laufkalender.

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Der Trainingsplan: langsam starten.

Am Anfang kommt es auf die Regelmäßigkeit an. Wer schnell Erfolg erfahren möchte und sich dadurch motivieren lässt, sollte nicht weniger als vier Mal in der Woche trainieren. Dabei kommt es bei den einzelnen Läufen nicht so sehr auf die Länge an. 15 -25 Minuten reichen aus. Wer wegen seines Gewichts mit dem Laufen anfängt sollte sich auf 15 Minuten drei Mal in der Woche beschränken und zusätzlich mindestens ein Mal in der Woche einige Bahnen schwimmen. Wer seine Ausdauer verbessern möchte darf gerne vier Mal zwanzig Minuten in der Woche laufen. Ein guter Maßstab ist das Gefühl am Ende eines Laufes. Man sollte das Gefühl haben, noch weiter laufen zu können. Dann war der Umfang sinnvoll. Nach einigen Wochen kann man die Umfänge steigern. Ausgefeilte Trainingspläne für Anfänger gibt es zu Hauf im Internet. Zu empfehlen sind die Pläne aus der Runnersworld, von Achim Achilles oder auf der Seite vom Läuferstar Dieter Baumann.

Vor dem Lauf ist ein Aufwärmen nicht unbedingt notwendig. Besser läuft man langsam los und nutzt diese Phase des Laufes, um die Muskeln an die Bewegung zu gewöhnen. Dehnübungen sind nach dem Lauf hilfreich und sinnvoll. Sie nutzen der Durchblutung aller Muskelpartien. Inzwischen geht man in der Sportmedizin wieder dazu über, dynamische Dehnübungen zu empfehlen. Hier gibt es dazu einige Beispiele.

Motivation: woher nehmen…?

Die größte Herausforderung beim Laufen ist das Dranbleiben. Manchmal fällt es schwer, sich aufzuraffen und schnell kann das zu einem großen Motivationsloch ausarten. Soweit sollte es nicht kommen. Um dem vorzubeugen gibt es einige Tricks. Sehr gut hilft dabei eine Laufgruppe. Die gibt es in fast jedem Ort und für jede Leistungsstufe. Mit der Laufgruppe lernt man andere Läufer kennen, mit denen man gemeinsam Läufe organisieren kann und in Motivationslöchern mitgezogen wird. Außerdem findet man dort Leute, die einem mit Tipps und Tricks zur Seite stehen können. Eine erste Anlaufstelle um Laufgruppen zu finden gibt es hier.

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Ist keine Laufgruppe aufzutreiben oder Du fühlst Dich alleine wohler, kann eine App eine gute Motivation sein. Es gibt Apps, die nicht nur Werte aufzeichnen sondern auch Ziele vorgeben, die gut erreichbar sind und zum dranbleiben motivieren. Eine Übersicht, über wichtige Laufapps gibt es hier.

Nicht zuletzt motiviert natürlich auch unser Kalender.

 

Immer schneller – worauf läuft das hinaus?

„Es gewinnen ja eh immer irgendwelche Afrikaner.“ So oder ähnlich dürfte es schon durch manchen Kopf beim Blick auf die Marathon-Ergebnisse der letzten Jahre. Dieser Eindruck verflüchtigt sich schon bald, wenn man die gesamte Historie in Betracht zieht. Die Marathonzeiten haben sich in den vergangenen Hundert Jahren nahe der zwei Stunden Marke angenähert, dabei lag der Schwerpunkt der Rekordinhaber über die Jahrzehnte immer woanders.

Den Einstieg gaben Anfang des 20. Jahrhunderts die Nordamerikaner. Bei den vierten Olympischen Sommerspielen in London im Jahr 1908 kam es zum ersten Mal zu einem Lauf über die berühmten 42,195 Kilometer (21,1 Meilen). Den Sieg holte dabei John Hayes in 2:55 Stunden.

Ausschnitt Geschichte des Laufens

Erst 1925 konnte Albert Michelsen aus den USA die Zeit von 2,5 Stunden unterbieten. Mit (inoffiziellen) 2:29:01 lag er als erster knapp unter dieser Marke.
In der Nachkriegszeit begann die Professionalisierung des Sports. Die Phase zwischen 1950 und 1980 lässt sich durchaus als eine europäische Periode bezeichnen. Insgesamt wurden 18 Weltbestzeiten von europäischen Sportlern aufgestellt, davon 13 in dieser Zeit. Die Sportler aus afrikanischen Ländern übernahmen erst mit den späten Neunzigern des letzten Jahrhunderts die zeitliche Führung, brachen damit aber auch die 2:05h Grenze.

Weltbestzeiten der Männer im Marathonlauf

Schreibt man den Verlauf der bisherigen Bestzeiten fort und prognostiziert den Durchbruch der zwei Stunden Grenze mit mathematischen Mitteln, so dürfte dieser in ca. 15 Jahren anstehen. Ob dies allerdings so haltbar ist oder ob nicht noch andere Faktoren hineinspielen, lässt sich so leicht allerdings nicht beantworten. Eines ist aber sicher: wenn die Schallmauer durchbrochen wird, dann passiert das in Berlin.

Berlin Marathon Glas

UPDATE 28. September 2014:

Heute sind wir der 2h Marke wieder ein wenig näher gekommen. Natürlich gibt es hier die Grafik mit aktuellen Ergebnissen.

Nach aktueller Prognose erreichen wir die 2h Marke im Jahr 2023.

marathonstatistik

 

 

 

 

 

 

 

…und das meint die Runners World bestätigend zum gleichen Thema: Why a Sub 2:00 Marathon won’t happen soon

20 Sprinter gegen einen Weltrekord

Kurzmitteilung

20 x sprinten gegen 10 Km Weltrekord.

Achim Achilles wollte mit 20 Staffelläufern über je 500 Metern schneller sein als Leonard Patrick Komon. Der brauchte 2010 nur 26:44 Minuten für die zehn Kilometer.

lag es an Achim, dem selbsternannten Wunderläufer? Oder war die in der Staffel versammelte Spitze des Laufsports am Ende doch nicht so spitze? Nach ca. 5 Kilometern sah es noch gut aus für Achim und seine Crew. Doch gegen Ende verloren die 500 Meter Renner 34 Sekunden auf den Weltrekord. Achim erreichte nach 27:14 Minuten das Ziel.

Achim Achilles versucht die 10 Kilometer zu reißen

Nichts desto trotz war es beeindruckend, was die Staffel hingelegt hat. Der Laufkolumnist Achim Achilles hatte eine Truppe aus Spitzensportlern und Freizeitläufern zusammengestellt, die ganz schön Tempo machte. Wie auf der Seite von Achim Achilles nachzulesen ist, war „leider Achim auch dabei“.

Die Weltjahresbestzeit haben sie dennoch geholt.

Das gesamte Vergnügen ist hier im Bewegtbild nachzuschauen.

So erreicht man die Weltjahresbestzeit

Das „Tiger-Balm-Team“ – Mit Biss zum Marathon

Kurzmitteilung

Der NYC Marathon – ein Traum für jeden Läufer. Legende und – für viele unerreichbares – Ziel jeder Läuferkarriere. Die Firma Tiger Balm verlost jedes Jahr einige Plätze für einen schönen Marathon auf dieser Welt. In diesem Jahr steht der NYC Marathon an. Läufer und Läuferinnen können sich per Facebook Voting bewerben und hoffen, dass ein Ticket für sie drinsteckt.

Per Voting nach New York, das wollen in diesem Jahr auch Sandra Hanneken und Melanie Zender schaffen. Sie sind beim Tiger Balm Team Voting angetreten um einen der begehrten Plätze im größten Marathon der Welt zu schaffen. Sie gehören zu einem Läuferteam, dass über ganz Deutschland verteilt wohnt und sich immer wieder auf Läufen trifft. Mal in München, mal in Hamburg, immer wieder gibt es gemeinsame Startfotos.

Hier könnt Ihr für die Tigerdamen voten:

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So wächst die Verbundenheit und man geht gemeinsam neue Ziele an. Das man sich zwischen Trier und Hamburg gegenseitig in einem Trainingstief auch per Social Media motivieren kann, macht die Sache zu einem großen Spaß.

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Da bleibt es auch nicht aus, wenn der ein- oder andere aus dem Team über sich hinaus wächst und auf seine Kreativität verlässt. Dennis Mahler hat sich daher in diesem Jahr mit einer Kreativ Bewerbung um einen Platz im Flieger beworben. Dazu muss er die Tiger-Balm-Jury überzeugen, warum er nicht nur leidenschaftlich läuft sondern auch vor Ideen nur so strotzt. Wir drücken ihm und dem gesamten Tiger-Balm-Team die Daumen.

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Watt will man moor – the winner is…

Kurzmitteilung

…Michael Mankus. Herzlichen Glückwunsch.

Am 12.07.2014 fand der erste Watt-Moor-60 Kilometer Ultra Lauf statt. Eine kleine Truppe unverwüstlicher Ultraläufer machte sich auf Einladung auf, sich durch 60 Kilometer Watt und Moor zu kämpfen. Gestartet wurde mitten im Watt – auf Neuwerk.

Michael Mankus im Ziel

Wir freuen uns besonders über den Siege, denn er ist seit Beginn unseres Unternehmens unser erster Läufer, den wir fördern: Michael Mankus. Mehr über Michael gibt es demnächst auf diesem Blog.

Der ewige Wettkampf – Achims Läufer Liste

Sich vergleichen, besser werden, bei den Kumpel angeben oder einfach nur am vergangenen Ruhm erfreuen – dazu sind Bestzeiten da. Jetzt können Läufer ihre eigenen Zeiten in einen größeren Kontext stellen. Dank Achims Läufer Liste. Und es kommt noch besser.
Mit der Liste kann jeder mal deutscher Meister werden.

…hier geht’s zu Achim Achilles Läufer Liste

Was muss man tun?

Dazu fragt Achim ein paar Daten zu jedem Läufer ab. Wer mag trägt seine PB (persönliche Bestzeit) ein und schon geht es los: Vielleicht warst Du auf dem 10 Kilometerlauf im Nachbarort nur auf Platz 128. In Deiner Altersklasse war es dann schon Platz 47. Aber in Deiner Alters- und Gewichtsklasse…immerhin Platz 9. Und mit den Filtern auf Alters-, Gewichtsklasse, Schuhgröße und Ort eingestellt hast Du es endlich geschafft: einmal der Sieger sein.

Jeder kann Meister werden

achilmlaeuferliste
Mit Achims Läufer Liste kann sich jeder prima vergleichen: mit anderen seines Alters, mit anderen seiner Schuhgröße oder einfach mit allen Läufern, die Spaß am Laufen haben…darum geht es schließlich.

Das Projekt ist noch recht neu. Mit der Weile werden raffiniertere Filter hinzukommen. So dass am Ende jeder einmal Meister werden kann.

4 Wochen – 2 Marathons – 1 Krampf

Es ist 2014, ich laufe seit dreieinhalb Jahren regelmäßig und in diesem Jahr habe ich mir für die Frühjahressaison zwei Marathons vorgenommen. Am 06.04. fand der Zürich Marathon in (aha) Zürich statt, vier Wochen später – am 04. Mai – der Haspa Marathon in Hamburg. Wir haben in Zürich und in Hamburg Freunde, also beste Gelegenheiten, die nicht ungenutzt verstreichen sollen.
Fazit: Vorweg das Fazit – beide Marathons waren super, meine Vorbereitung war auch gut und: es ist möglich so kurz hintereinander zwei Marathons zu laufen. Warum auch nicht.
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Die Kartoffel – Bänder und Sehnen stärken

Wußtet Ihr, dass Kartoffeln dabei helfen können, Eure Bänder und Sehnen zu stärken? Allerdings nur die Biokartoffel. Warum?

Kartoffelvarietäten (Quelle: Wikipedia)

Die Schale der Kartoffel enthält ordentlich Kieselsäure. Kieselsäure wiederum bewirkt eine bessere Festigkeit und Belastbarkeit der Bänder und Sehnen. Ähnlich wie der bei Läufern beliebte Ackerschachtelhalm liefert die Kartoffel reichlich davon. Und bei der Biokartoffel kann man die Schale sorglos mitessen. Gleichzeitig hilft die Kieselsäure auch bei der Krebsvorsorge. Der tägliche Bedarf ist umstritten (eine Unterversorgung wurde bisher noch nie festgestellt), liegt nach Schätzungen aber bei 10 bis 40 mg. Die Kartoffel enthält ca. 60 mg. auf einem Kilo. Wer als Läufer seine Achillessehne, Knorpel und anderes Bindegewebe ernährungsseitig unterstützen will, kann auch auf die tägliche Portion Haferflocken bauen. Hafer enthält 400 mg Kieselsäure pro Kilo.

 

Also ran an den Herd: hier ein Rezept für Läufer – kieselsäurereich und ein prima Karboloading nach dem Langen Lauf am Wochenende:

Damit die Familie mitessen kann, für vier Personen.

  • ca. 1,5 kg Kartoffeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 Gramm Magerquark, Kräuter der Saison, Salz Pfeffer, 2 Knoblauchzehen
  • 100-150 ml Frischmilch
  • Salat der Saison, ggf. Champions
  • 4 Eier

 

Zubereitung

Die Kartoffeln werden ungeschäl (aber gewaschen 😉 ) in mundgerechte Scheiben geschnitten (daumendick). Diese Scheiben dann auf einem Backblech verteilen und mit Öl bestreichen. Im Backofen bei höchster Stufe zwischen 30 und 50 Minuten backen. Wen sie leicht braun und etwas crossig werden, sind sie gut. Das hängt aber von den Vorlieben ab.
Der Kräuterquark wird aus Magerquark, Frischmilch und den Gewürzen zubereitet. Alles in einer Schüssel verrühren, den Knoblauch hinein drücken und mit dem Salat servieren.
Um das Karboloading mit einer ordentlichen Eiweiß Portion abzurunden, bekommt jeder ein Spiegelei dazu.

Guten Appetit